Mittwoch, 19. Dezember 2012

Tag 3

Tag 3 - Süsses Nichtstun

Heute haben wir so lange ausgeschlafen, dass schon Mittagshitze herrschte. So mussten wir unser Vorhaben eine Fahrradtour zu machen, auf später verschieben. Zu unserem Missfallen waren wir recht verstochen. Mich erwischte es an den Füssen, weil diese in der Nacht nicht unter der Decke waren.

Frühstück

Trotzdem war das Frühstück bereit, und wir liessen nicht lange auf uns warten. Es gab Iggli, eine Art Omelette aus Reismehl. Dazu assen wir Kochbananen, Ananans, Kokosnuss-/Reismehlchutney und zum trinken heissen Chai. Oft werden in heissen Ländern auch heisse Getränke konsumiert, da diese den Körper dazu anregen sich abzukühlen, während kalte Getränke genau das Gegenteil bewirken. Das hat zumindest meine Mutter behauptet...

Der Watchman

Nach dem Frühstück gingen wir an den Strand badeten, spielten mit Frisbee und Ball und sonnten uns. Als wir davon genug hatten gingen wir zurück zu unserer Unterkunft vor der wir unseren Watchman (engl. Wächter) trafen. Er grüsste uns freundlich. Für seine Dienste als Tag-und Nachtwächter bekommt er 2000 Rupien im Monat, das entspricht 40 Schweizer Franken. Tönt nach wenig, reicht in Indien aber zum leben.
Wir assen zu Mittag Salat mit Karotten, Tomaten und Gurken, dazu frische Ananas und Papaya.

Delfine!

Nach einer Weile gingen alle an den Strand während ich mich mit dem Veröffentlichen meines zweiten Postes beschäftigte. Ich wurde von Gabi auf den Mann aufmerksam gemacht, der auf eine Kokospalme geklettert war um dort Kokosnusssaft zu ernten. Daraus wird später Schnaps gemacht.
Danach folgte auch ich an den Strand. Dort beobachteten wir auf dem ansonsten leeren Strand die Fischer bei ihrer Arbeit. Plötzlich entdeckten wir nur etwa 40 Meter vom Strand entfernt eine Herde Delfine, die dort ihr Spiel mit den Wellen trieben. Die Delfine machten sich davon und wir beschlossen zurück zu gehen.

Indische Polizei und Abendessen

Vor den Häusern hockte der Watchman mit Familie und noch einigen anderen Indern. Anscheinend hatte jemand wegen uns die Polizei gerufen. Wahrscheinlich weil hier in diesem nicht-touristischen Gebiet selten Ausländer gesehen werden. Doch die Polizei musste wieder abziehen, denn wir hatten alle nötigen Papiere.
Wir überbrückten die Hunger-Zeit bis zum Abendessen mit "Cut the Rope", ursprünglich ein iOS-Game, das anscheined auf Windows portiert wurde, wohl um Touchscreen-PCs zu promoten.
Zum Abendessen gab es Reis, ein Pouletcurry, eine Art Gemüseauflauf, frittierte Reismehlfladen, Ananas und Papaya. Mir hatte das ganze sehr gut geschmeckt. Andere Familienmitglieder waren weniger begeistert.
Nach dem Essen gingen Laura und ich noch an den Strand um den Kompost in den Ozean zu werfen. Wir scheuchten die Krebse bei ihren nächtlichen Aktivitäten auf. Wie gingen ins Haus, hörten Musik und spielten noch ein wenig "Cut the Rope".

Spiderman

Danach begab ich mich wieder in mein Zimmer. Die Spinne war als ungefährlich klassifiziert worden, und wurde auch in Ruhe gelassen, da eine gewaltlose Entfernung aus dem Haus nicht möglich gewesen wäre.
Ich bezog also wieder mein Zimmer und ging schlafen.
Heute gab es nicht viel Interessantes zu fotografieren - ausser die Delfine, aber wir hatten leider keine Kamera dabei.
Deshalb hier einfach ein paar Fotos der Umgebung...

Unser Haus.

Panoramaansischt unseres Hauses und Umgebung.

Der Strand.

  
Der Strand mit Fischerbooten.
Man beachte den Rauch, der durch die Verbrennung  von Abfall ensteht. Leider wird oft auch Plastik verbrannt.

Bild geschossen vom Dach unseres Hauses. Kokospalmen.

Noch ein Bild vom Dach.

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