Freitag, 28. Dezember 2012

Tag 12

Pfiffiges Aufwachen

Heute Morgen wurde ich von einem Pfeifen geweckt, das mich beinahe in den Wahnsinn trieb. Ich dachte es sei ein anderer Hotelgast der vor unserer Tür immer und immer wieder die selbe Melodie pfiff. Später stellte sich dann heraus, dass es ein Vogel gewesen war, der aber sehr menschenähnlich gepfiffen hat.

Exotische Blumen...
...bei unserem Hotel.
Um etwa 9 Uhr assen wir Frühstück im Restaurant des Hotels. Es gab Reisomeletten mit Kicherebsensauce und dazu einen Fruchtsaft. Darauf checkten wir aus verabschiedeten uns von dem freundlichen Personal.

Heimfahrt mit Unterbrüchen

Wir fuhren mit unserem Taxifahrer - der in seinem Auto übernachtet hatte - zurück. Wir fuhren zuerst zu einem 'Spice Garden', ein Gewürzgarten, wo man die Pflanzen anschauen und danach in verarbeiteter Form kaufen konnte. Ein indischer Führer erzählte uns in schwer verständlichem Englisch etwas über die Pflanzen.

Rechts im Bild ist Papyrus zu sehen. Und in der Mitte eine Riesen-Bananen-Pflanze.
Lotusblüte.
Diese Pflanze hat laut Führer eine Viagra-ähnliche Wirkung...
Nach der Tour durch den Garten kauften wir im Shop noch einige Gewürze und Seifen, die nach Gewürzen rochen.
Wir gingen zurück zu unserem Taxi und fuhren weiter zu dem Elefantenpark, wo wir bereits gestern gewesen waren. Vor uns hatte es eine grosse Gruppe indischer Touristen und wir mussten eine ganze Weile anstehen. Danach durften wir aber eine grössere Elefantentour machen und bekamen von den Mahuts noch einige Pflanzen gezeigt, die wir schon vorher im Gewürzgarten gesehen hatten.
Als wir wieder am Ausganspunkt ankamen sahen wir einige Elefanten, die grosse Palmblätter frassen. Sofort gingen unsere Reittiere, in Anbetracht ihres Futters, schneller.


Palmblätter fressender Elefant.
Wir fuhren über holprige, enge Strassen zurück ans Meer zu unserem Häusschen. Auch wie schon gestern sahen wir am Strassenrand Äffchen herumturnen.
Je näher wir dem dicht besiedelten Gebiet kamen, desto mehr Verkehr hatte es. Nicht nur einmal standen wir im Stau. In der Stadt Perumbavoor - nicht zu verwechseln mit Paravoor - assen wir Reis zu Mittag. Auch unser Fahrer gönnte sich eine Mahlzeit. Es ging weiter durch indischen Verkehr, bis wir schliesslich am Meer, bei unserer Unterkunft, ankamen.

Ab ans Meer

Erst einmal gingen wir ans Meer baden. Es regnete leicht. Bald gingen wir aber zurück um zu duschen und zu Abend zu essen. Es gab Fische in Bananenblättern auf dem Grill. Dazu Kartoffeln, rote Bohnensauce, Bambussamen, Salat und Früchte. Das Mahl schmeckte fabelhaft. Leider musste ich den Abwasch machen. Danach war ich so erledigt, dass ich sogleich ins Bett ging.

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