Donnerstag, 27. Dezember 2012

Tag 11

Frühmorgens gehts los

Um 5.45 standen wir auf. Das Erste was ich bemerkte, war die dicke, fette Spinne, die keinen Meter vom Kopfende meines Bettes herumkrabbelte. Es war das gleiche Tier, das bereits am vierten Tag  für Unruhe gesorgt hatte. Nachdem ich angezogen war, hatte sie sich bereits verzogen.

Im Original sieht sie grösser aus...
 Zum Frühstück gab es Gabis selbstgebackenes Brot. Um halb 7 kam unser Taxifahrer an. Wir luden unser Gepäck ein und es ging los. Wir hatten 5 Stunden Weg vor uns und nickten ab und zu ein, wurden aber von den zahlreichen Schlaglöchern wieder aufgeweckt. Als wir schon in einem etwas bergigeren Gebiet waren, sahen wir am Strassenrand einige Äffchen, die dort herumturnten. Etwa in der Hälfte des Weges hielten wir an und tranken in einem Café Chai.

Wie im Zoo

Danach machte uns unser Fahrer auf einen Elefantenpark aufmerksam und wir beschlossen einen Ritt zu machen. Es war spassig und die Elefanten posierten danach noch mit uns.




Es ging weiter durch Munnar bis zu unserem Hotel, das 15km ausserhalb von Munnar lag und ziemlich im Dschungel lag. Es hatte riesige Bäume, einen Wasserfall und exotische Blüten. Es roch und klang wie im Tropenhaus im Zoo, nur viel intensiver und lauter.

Über eine kleine Brücke gelangte man zu unserem Zimmer.
Der uns umgebende Dschungel.

Tea-Time

Nachdem wir unser Gepäck abgeladen hatten ging es weiter mit dem Auto zum Tee-Museum in der Umgebung von Munnar.

Das Museum umgeben von Teeplantagen.
Wir konnten den Herstellungsprozess sehen, Tee kaufen und degustieren. Wir besichtigten noch eine Plantage, wo wir eine witzige Begegnung mit einer Gruppe Indern hatten. Sie forderten uns dazu auf Fotos von ihnen zu schiessen. Dann sollten wir noch auf ihr Foto drauf und schliesslich machten wir noch mit unserer Kamera ein Bild.

Gruppenfoto: Im Hintergrund sind die Plantagen zu sehen...

Dann Damm

Dann suchten wir unseren Fahrer, der eigentlich vor dem Museum auf uns warten sollte. Wir gingen auf dem Parkplatz auf und ab, doch konnten ihn nirgends finden. Nach einigem herumirren fanden wir schliesslich in der hintersten Ecke des Parkplatzes schlafend in seinem Taxi vor. Wir verdrückten einige Bananen und danach ging es ab zu einem Staudamm in der Nähe. Leider war in Munnar ein Verkehrschaos. Nach einigem Gehupe und Gedrängel waren wir aus Munnar raus. Wir fuhren durch aus Teeplantagen und Wäldern bestehenden Landschaften in Richtung Staudamm. Endlich angekommen schauten wir uns ein wenig um und zogen noch an den benachbarten, touristischen Läden vorbei. Vom Staudamm aus hatte man eine gute Sicht auf die dunstverhangenen Hügel.


Der Stausee.

Blick auf den Dschungel.

Der Staudamm.

Zurück zum Hotel!

Wir beschlossen uns zurück zum Hotel fahren zu lassen um dann dort zu dinieren. In Munnar war immer noch Chaos. Wir hörten laute Knalle und Musik. Als wir näher kamen, sahen wir eine eigenartige indische Zeremonie: Einige Inder und Inderinnen tanzten und zwei hatten Haken unter ihrer Haut an denen sie gezogen wurden. Ein weiterer Inder hatte einen langen Metallstab durch seine beiden Wangen und tanzte damit herum. Ein eigenartiger Anblick.

Indische Zeremonie.
Im Hotel angekommen spielten wir erst noch Quartett und Bauernbillard, als es mit einiger Verspätung Abendessen gab. Davor begann es zu regnen und der Dschungel begann sein modriges Aroma zu verströmen. Wir hatten Reis mit Chicken bestellt, dazu gab es diverse Saucen, Chapatis und Ananassaft. Es gab noch ein Dessert nach Wahl, für mich einen Fruchtsalat. Wir liessen es uns schmecken, in der Hoffnung das es hygienisch unbedenklich war, und bedankten uns bei der freundlichen, sehr eifrigen Bedienung. Dann gingen wir zurück auf unser Zimmer und schliefen zum Geräusch von Zikaden ein.

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