Dienstag, 8. Januar 2013

Tag 23

Bazar

Heute gab es wieder einmal Kokosnussomeletten zum Frühstück. Ein Gast fehlte, Hans, er war schon unterwegs nach Deutschland.
Um halb 11 stiegen wir in den Wagen. Ich war wieder einmal im Kofferraum, da Tom - unser Nachbar - auch mitkam.
Wir fuhren nach Ernakulam an den Broadway. Beat lud uns aus und ging eigenen Geschäften nach, Tom ebenfalls. Wir gingen an dem Whole Sale Market, ein riesiger Bazar, wo es so ziemlich alles zu finden gibt. Wir stöberten durch viele verschiedene Stände und Läden, ohne etwas zu suchen. Wir kauften schlussendlich ein Bettlaken für mich, Silberschmuck und einige Schals. Der Silberschmuck stellte sich später als unecht heraus.

Anleitung zum Glück im Silberladen in dem wir abgezockt wurden...

Marktstände soweit das Auge reicht!


Indische Verkabelungen. Hauptsache es funktioniert...
Wir trafen uns nach 2 Stunden wieder mit Beat und Tom und gingen essen in einem Restaurant Chapatis was für ziemliche Verwirrung beim Personal führte, da Chapatis eigentlich eine Beilage sind.

Rückkehr über Cherai

Wir fuhren zurück, wobei Beat 2 Speedbreaker (Hügel in der Strasse, die den Verkehr bremsen) übersah. Für mich im Kofferraum war das weniger toll.
Ohne weitere Zwischenfälle ging es nach Cherai, wo wir einen Chai-Topf kauften. In diesem kann man Chai-Tee kochen. Wir kauften noch einen Koffer um unsere Einkäufe nach Hause, nach Basel, zu bringen.
Dann gingen wir nach Hause und ziemlich direkt ans Meer. Es hatte recht hohe Wellen, wie üblich. Wir badeten. Ich hatte kalt, wahrscheinlich weil ich nicht besonders viel gegessen hatte. Während wir gebadet hatten, war eine indische Familie gekommen und mehrere indische Mädchen badeten in unserer Nähe. Ich sprach kurz mit ihnen und stellte mich ihnen mehr oder weniger erfolgreich vor, da sie meinen Namen nicht aussprechen konnten. Sie winkten mir immer wieder und kreischten. Ich bin mir noch nicht sicher ob sie mich veräppelt hatten.

Masala Dossa

Wir gingen zurück zum Haus, wo wir uns den Sonnenuntergang anschauten und Bananen assen. Bald darauf gab es Abendessen: Masala Dossa, eine Art Auflauf aus Teigrollen mit Gemüsefüllung, dazu Tomatensalat und Kokonusschutney. Nach dem Essen bekamen wir noch tierischen Besuch: Einen Frosch und einen Krebs. Das Essen war ausgezeichnet, wie immer. Wir brachten noch den Kompost in Meer, die Krebse rannten herum wie die Wilden, als wir sie mit der Taschenlampe anleuchteten. Danach gingen wir ins Häuschen und machten uns Bettfertig.

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